Sehenswert??

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Download: Widersprüche zum Höhenkonzept März 2010

Ein Blick in die Geschichte des Höhenkonzeptes:

Rede von Frau Dr. Bürgermeister im Rat der Stadt Köln 2007

Grundsätzliche Anmerkungen der Bürgerinitiative

Das zu schützende direkte Umfeld von St. Gereon ist durch die Neubauplanungen für das Gerlingareal massiv gefährdet.

Die geplanten Höhen der Bauten auf der Christophstrasse sind für die stadtbildprägende Wirkung des romanischen Dekagons von St. Gereon unverträglich

Der denkmalgeschützte Bau Christophstrasse 15-21 darf nicht angetastet werden. Er gehört zum unverzichtbaren Bestandteil des Denkmalensembles der Gerlingbauten.

Östlich an diesen Bau anschliessend sind nur Gebäudehöhen verträglich wie die jetzt bestehenden 4 Geschosse.

Diese Bestandshöhe ist auch für die unmittelbare Umgebung des alten und zukünftigen Archivgebäudes der Stadt Köln von 1897 die maximal zulässige Höhe.

Der Platz Gereonskloster darf durch die Schließung der Baulücke zur Christophstrasse in seinem Westteil nicht weiter eingeengt werden.
Die Baufluchten auf der Nordseite des Platzes müssen den zentralen Baukörper des Archivgebäudes respektieren.

Die Südwestecke des Platzes neben dem historischen Archiv sollte nicht zu stark aufgerissen werden. Eine platzbegrenzende Wand mit Tordurchgang zur Kapelle von Vincenz Statz ( 1862) ist vielmehr wünschenswert.

Alle Gebäudehöhen in diesem Umfeld sollten nicht die geplanten 6 Geschosse zeigen, sondern sich an der maßvollen Höhe des Archivgebäudes (Traufe) orientieren (4 Geschosse)

Im Wirkungsumfeld von St. Gereon dürfen die von Rudolf Schwarz realisierten Planungsgrundzüge nicht verletzt werden, um dieses romanische Denkmal von europäischem Rang weiter als stadtbildprägend zu erhalten.



Dr. Gottfried Stracke, Stv. Vorsitzender des KV St. Gereon


Köln, den 14.5.2008